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ISBN/EAN: 978-3-89515-938-1
Altersempfehlung: 14-99 J.
Format: EPUB
DRM: Digitales Wasserzeichen
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Auflage:
2. Auflage 2017
Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
141 S., 2.73 MB
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Der Glaube versetzt Berge

eBook, Überarbeitete Ausgabe, Überarbeitete Ausgabe

7,49 €
inkl. MwSt.

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Beschreibung

»Der Glaube geht einher mit einer Arbeit, die langen Atem erfordert. Er ist das Ergebnis von tagtäglich wiederholten Bemühungen. Er ist etwas Lebendiges, das wir niemals aus unserem täglichen Leben ausschließen dürfen. Das muss man verstehen, um den Sinn der Worte Jesu zu verstehen: 'Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so könnt ihr sagen zu diesem Berge: Heb dich dorthin!, so wird er sich heben; und euch wird nichts unmöglich sein (Mt 17,20).' Wir können einen Berg versetzen, aber nur unter der Bedingung, dass wir nicht denken, dass man ihn auf einmal versetzen könnte. Man kann einen Berg versetzen, jedoch nur, wenn man einen Stein nach dem anderen wegträgt! Jeder versetzte Stein, d. h. jeder Erfolg, so gering er auch sein mag, steigert unseren Glauben, denn wir fühlen uns dann beständiger, stärker, mehr als Herr der Lage. Wenn wir einen Blick zurück werfen, messen wir den schon zurückgelegten Weg. und dann kann es sein, dass schon nach der Hälfte der unternommenen Arbeit unser Glaube so stark geworden ist, dass wir den Rest auf einmal versetzen können.«Omraam Mikhaël Aïvanhov

Über Omraam Mikhaël Aïvanhov

Omraam Mikhaël Aïvanhov war ein großer spiritueller Meister, ein lebendiges Vorbild, ein »Überbringer des Lichts« und ein warmherziger, humorvoller Lehrer, der durch sein selbstloses, zugängliches und brüderliches Verhalten überzeugte. Er strebte an, alle Menschen bei ihrer persönlichen Entwicklung zu begleiten ¿ so wie ein Bergführer seine Kameraden sicher bis auf den höchsten Gipfel führt. Das Gedankengut, das Omraam Mikhaël Aïvanhov verbreitet hat, bietet zahlreiche Methoden und einen klaren, begehbaren Weg zu größerer Vollkommenheit und mehr Lebensglück. In wohltuend einfacher Sprache erklärt er alle wichtigen Zusammenhänge des Lebens und ist gerade bei den Fragen unserer heutigen Zeit wegweisend. Ob es um die Bewältigung des Alltags geht, um das Thema der Liebe und Sexualität oder um tiefgründige philosophische Themen ¿ stets sind seine Antworten überraschend klar und hilfreich.

Leseprobe

Kapitel 1: Glaube, Hoffnung und Liebe Wenn man heutzutage jemanden fragt: »Glauben Sie?«, dann heißt das: »Glauben Sie an Gott?« Tatsächlich wird das Wort »Glaube« mittlerweile ausschließlich dem religiösen Bereich zugeordnet. Glaube und Religion sind sogar dermaßen eng miteinander verbunden, dass man dazu neigt, die Religion dem Glauben gleichzusetzen. Dabei lässt man die beiden anderen Tugenden, Hoffnung und Liebe, beiseite. Diese drei bezeichnet man als die sogenannten »göttlichen Tugenden«, was bedeutet, dass sie Gott in den Mittelpunkt stellen. Um also besser verstehen zu können, was Glaube ist, muss man ihn zuerst zwischen den beiden anderen Tugenden, der Hoffnung und der Liebe, einordnen. Paulus schreibt in seinem ersten Brief an die Korinther: »Nun bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei« (1. Kor 13,13). Der Glaube, die Hoffnung und die Liebe... Wenn ihr die Leute fragt, was diese Worte für sie bedeuten, könnt ihr sicher sein, dass die meisten von ihnen nur mit den Schultern zucken werden. Einige erinnern sich vielleicht daran, dass sie in ihrer Kindheit in der Kirche von diesen drei Tugenden gehört haben, aber all das ist für sie sehr weit weg und sagt ihnen nicht viel. Aber in Wirklichkeit glauben, hoffen und lieben alle Menschen, ganz egal, auf welcher Entwicklungsstufe sie stehen und welche Bildung sie haben. Wenn jedoch ihr Glaube, ihre Hoffnungen und ihre Liebe ihnen so viele Enttäuschungen bescheren, liegt das daran, dass sie nicht wissen, wen oder was sie zum Gegenstand ihres Glaubens, Hoffens und Liebens machen sollen und ohne Zweifel wissen sie nicht einmal, was es bedeutet, an Gott zu glauben, auf Ihn zu hoffen und Ihn zu lieben. Ein Beispiel für die drei Tugenden Glaube, Hoffnung und Liebe gibt uns Jesus in der Episode in den Evangelien, wo der Teufel ihn in Versuchung führt. Ich habe euch den tiefen Sinn dieser drei Versuchungen schon mehrmals erklärt, aber es gibt noch viele Erkenntnisse, die ihr daraus gewinnen könnt: »Da wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt, damit er von dem Teufel versucht würde. Und da er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn. Und der Versucher trat zu ihm und sprach: Bist du Gottes Sohn, so sprich, dass diese Steine Brot werden. Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes geht. Da führte ihn der Teufel mit sich in die heilige Stadt und stellte ihn auf die Zinne des Tempels und sprach zu ihm: Bist du Gottes Sohn, so wirf dich hinab; denn es steht geschrieben: Er wird Seinen Engeln deinetwegen Befehl geben; und sie werden dich auf den Händen tragen, damit du deinen Fuß nicht an einen Stein stößt. Da sprach Jesus zu ihm: Wiederum steht auch geschrieben: Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen. Darauf führte ihn der Teufel mit sich auf einen sehr hohen Berg und zeigte ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit und sprach zu ihm: Das alles will ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest. Da sprach Jesus zu ihm: Weg mit dir, Satan! Denn es steht geschrieben: Du sollst anbeten den Herrn, deinen Gott, und ihm allein dienen. Da verließ ihn der Teufel. Und siehe, da traten Engel zu ihm und dienten ihm« (Mt 4,1-11). Wenn man die drei Vorschläge, die der Teufel Jesus macht, aufmerksam studiert, entdeckt man, dass sie sich auf die drei Ebenen, die physische, die astrale (Gefühle und Begierden) und die mentale (die Gedanken) beziehen. Jesus hat Hunger und der Teufel schlägt ihm vor, die Steine der Wüste in Brot zu verwandeln. Das Brot ist ein Symbol für die Nahrung und im weitesten Sinne für alles, was Grundlage für unser Leben auf der physischen Ebene ist. Dann heißt es dort, dass der Teufel Jesus in die heilige Stadt brachte, also nach Jerusalem, ihn auf das Dach des Tempels stellte und ihm dort vorschlug, sich hinunterzustürzen. Um überzeugender zu wirken und zu zeigen, dass er nichts zu befürchten habe, da Gott ihn schützen werde, geht der Teufel sogar so weit, den Psalm 91 zu zitieren: »Denn er hat Seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf den Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest« (Ps 91,11-12). Der Tempel ist ein Symbol für Religion, also für das Herz. Da Jesus von seinem Vater geliebt wird und er seinen Vater liebt, versucht der Teufel, Jesus davon zu überzeugen, dass der Sohn Gottes sich immer auf himmlischen Schutz verlassen kann, was immer er auch tut. Zuletzt führt der Teufel Jesus auf den Gipfel eines hohen Berges und verspricht ihm alle Königreiche der Erde für den Fall, dass er einwilligt, sich vor ihm niederzuwerfen. Der hohe Berg symbolisiert den Kopf, die Mentalebene, den Intellekt. Es ist nämlich der Intellekt, der den Menschen veranlasst, sich für den Herrn der Welt zu halten und sogar Gott herauszufordern. Jenen unsinnigen Stolz, der einen Teil der Engel dazu bewogen hat, sich gegen Gott aufzulehnen, wollte der Teufel auch in Jesus wecken. Jesus aber widersteht allen Versuchungen, in die ihn der Teufel führt, da er gelernt hat, seinen physischen Körper (der physischen Nahrung stellt er die spirituellen Nahrungsquellen gegenüber), seinen Astralkörper (er will nicht ohne Grund die Liebe Gottes auf die Probe stellen) und seinen Mentalkörper (er weigert sich, sich dem Herrn gleichzustellen, er will Sein Diener bleiben) zu beherrschen. Es ist sehr wichtig, den Sinn dieser drei Versuchungen zu verstehen, die Jesus durchmachen musste, denn auch wir müssen sie jeden Tag in unserem täglichen Leben bestehen. Und wenn wir innere Fortschritte machen wollen, müssen wir uns zuallererst mit diesem Thema befassen und diesbezüglich klar sehen. Dies beweist auch die Stelle, an der diese Episode in den Evangelien steht: Ganz am Anfang! Jesus wurde gerade durch Johannes den Täufer im Jordan getauft, hat noch nicht einmal seine ersten Jünger ausgewählt und auch noch nicht zu lehren begonnen. Wer sich in den Dienst des Herrn stellen will, muss zuerst das Problem der drei Versuchungen regeln. Ihr werdet einwenden, dass wir dem physischen Körper, dem Herzen und dem Intellekt, die uns von Gott gegeben wurden, doch wohl die Nahrung geben müssen, die sie brauchen. Sicher, das ist absolut notwendig. Aber es gibt verschiedene Arten von Nahrung und ebenso verschiedene Wege, um sie zu suchen. Und genau dafür, nämlich uns bei der Auswahl und der Suche dieser Nahrung zu leiten, brauchen wir Hoffnung, Glaube und Liebe. Denn die Hoffnung steht mit dem physischen Körper in Zusammenhang, der Glaube mit dem Herzen oder dem Astralkörper und die Liebe mit dem Intellekt oder dem Mentalkörper. Das Brot ist also, wenn man es sehr weit auslegt, ein Symbol für alles, was unsere physische Existenz sichert. Was tut denn jemand, der nicht auf den Herrn hofft? Er zittert um seine materielle Sicherheit und hat nur noch eine Idee im Kopf: Seine Geschäfte voranzutreiben, Reserven anzuhäufen und seine Gewinne zu maximieren. Er lässt sich nicht nur von den alltäglichsten Aktivitäten völlig vereinnahmen, sondern er wird auch verleitet, sich den anderen gegenüber ungerecht und unehrlich zu verhalten. Er hat keinerlei Skrupel, ihnen zu schaden und sie mit Füßen zu treten. So verschließt er sich den Zugang zu jeder Art von spiritueller Nahrung. Auf Gott zu hoffen, bedeutet, sich von allen Zukunftsängsten zu befreien: Werde ich etwas zu Essen haben, etwas zum Anziehen, ein Dach über dem Kopf? In der Bergpredigt warnt uns Jesus vor der Zukunftsangst: »Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, dass jeder Tag seine eigene Plage hat« (Mt 6,34). Während die Hoffnung mit dem physischen Körper verbunden ist, steht der Glaube mit dem Herz in Verbindung. Das Herz ist der Tempel, in dem Gott wohnt. Als Jesus dem Teufel antwortete: »Wiederum steht auch geschrieben: Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen« (Mt 4,7), so bewies er damit seinen Glauben an Gott, der in ihm wohnte und e...

Inhalt

Über den AutorKurzbeschreibungInhaltsverzeichnisKapitel 1: Glaube, Hoffnung und LiebeKapitel 2: Das SenfkornKapitel 3: Wahrer Glaube und persönliche ÜberzeugungKapitel 4: Wissenschaft und ReligionKapitel 5: Der Glaube geht immer dem Wissen voranKapitel 6: Die Wiederentdeckung des verborgenen WissensKapitel 7: Die Religion ist nur eine Form des GlaubensKapitel 8: Unsere göttliche AbstammungKapitel 9: Der Beweis für die Existenz Gottes ist in unsKapitel 10: Die Identifikation mit GottKapitel 11: Gott ist das LebenKapitel 12: Gott in der SchöpfungKapitel 13: Rabota, Vreme, Vera: Arbeit, Zeit, GlaubeVom selben Autor Reihe GesamtwerkeVom selben Autor Reihe IzvorVom selben Autor Reihe BroschürenCopyright

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