Details
ISBN/EAN: 978-3-447-11103-4
Einband: gebundenes Buch
Weitere Details
Auflage:
1. Auflage 2018
1. Auflage 2018
Erschienen am:
24.10.2018
24.10.2018
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
XII, 292 S., 19 s/w Illustr., 26 farbige Illustr.
XII, 292 S., 19 s/w Illustr., 26 farbige Illustr.
Format (T/L/B):
2 x 24.7 x 17.8 cm
2 x 24.7 x 17.8 cm
Hersteller:
Harrassowitz Verlag GmbH & Co.KG
Steffen Schickling
produktsicherheit.verlag@harrassowitz.de
Kreuzberger Ring 7c-d
DE 65205 Wiesbaden
https://www.harrassowitz-verlag.de/imprint.ahtml
Harrassowitz Verlag GmbH & Co.KG
Steffen Schickling
produktsicherheit.verlag@harrassowitz.de
Kreuzberger Ring 7c-d
DE 65205 Wiesbaden
https://www.harrassowitz-verlag.de/imprint.ahtml
Weitere Details
arrow_forward_ios
Bücher für den Widerstand
Untergrundliteratur in den besetzten Niederlanden 1940-1945, Dt/niederländ, Buchwissenschaftliche Beiträge 98
68,00 €
inkl. MwSt.
Lieferbar innerhalb 1 - 2 Wochen
Beschreibung
Heimlich produzierte Zeitungen, Zeitschriften und Flugblätter haben als Mittel zur Verbreitung von oppositionellem Gedankengut eine lange Tradition. In den von 1940 bis 1945 besetzten Niederlanden wurden neben diesen Medien vielfach auch Bücher instrumentalisiert, um den Widerstand gegen die nationalsozialistische Fremdherrschaft zu schüren: Mehr als 1000 literarische Veröffentlichungen brachten niederländische Verleger unter Umgehung von Zensurmaßnahmen in Umlauf, darunter eine große Anzahl an hochwertig gestalteten Büchern, mitunter sogar Drucke künstlerischen und bibliophilen Charakters. Carina Schmidt analysiert in ihrer Untersuchung systematisch den Einfluss der Untergrundliteratur auf die Formierung des niederländischen Widerstandes am Beispiel der produktivsten Untergrundverlage De Bezige Bij, A.A.M. Stols, A.A. Balkema und De Blauwe Schuit. Unter Auswertung einschlägiger Quellen werden Produktions- und Distributionsprozesse nachvollzogen und Bezüge zu Widerstandsgruppen aufgezeigt. Gleichzeitig handelt es sich um eine exemplarische Studie, die aus der Erforschung des literarischen Widerstandes im ,Reichskommissariat Niederlande' heraus grundsätzlichere Einsichten in die Rolle des Buches in unterdrückten Gesellschaften gewinnt und das Potential des Mediums offenbart, in staatlich repressiven Systemen zur Stimulierung von Widerstand beizutragen.